Die Vortragsreihe 'Kreuzer-Lectures' ist dem ehrenden Andenken an eine der zentralen Gründerfiguren der Medienwissenschaften in Deutschland im Allgemeinen und an der Universität Siegen im Speziellen geschuldet. Helmut Kreuzer, Professor für Germanistik und Literaturwissenschaft, prägte als Gründungssenator der Universität Siegen entscheidend das Profil der in den 70er Jahren gegründeten Hochschule, insbesondere in Bezug auf den dort eingerichteten philologischen Fachbereich. Von Beginn an setzte sich Kreuzer in Siegen für eine Überwindung der disziplinären Grenzen der klassischen Literaturwissenschaften ein und schuf so die Grundlagen für die Entstehung der 'inter'disziplinäre Medienwissenschaften als Forschungs- und Lehrdisziplin in der Form, wie sie heute in Deutschland an vielen Universitäten verbreitet ist. Schon in den 60er Jahren warb Kreuzer dafür, zeitgleich zum entsprechenden Vorstoß von Umberto Eco in Italien, die Begrenzung der Literaturwissenschaften auf die 'schönen' und 'hohen'Künste aufzugeben. Kreuzer forderte vor allem auch eine Einbeziehung der elektronischen Massenmedien des 20. Jahrhunderts in das Spektrum der Literaturwissenschaften; die Forschung begegnete den Massenmedien aufgrund eines weit verbreiteten Trivialitätsverdachtes damals noch mit erheblichen Berührungsängsten. Erst die Überwindung dieser Vorbehalte ermöglichte die Ausdehnung der literaturwissenschaftlichen Forschung auf Film, Fernsehen und Radio. In seiner Zeit als Professor an der Universität Siegen setzte sich Kreuzer wissenschaftspolitisch mit großer Konsequenz für die Institutionalisierung der literaturwissenschaftlich geprägten Medienwissenschaften in Deutschland und Siegen ein. Er war es, der Siegen mit der Gründung des Sonderforschungsbereiches 'Bildschirmmedien' und dessen Fortführung im heutigen kulturwissenschaftlichen Forschungskolleg 'Medienumbrüche' zu einem bedeutenden Standort für Medienforschung in Deutschland machte.


am 15.06.10 um 17.00 Uhr
Thomas Haigh (University of Wisconsin, Milwaukee)
zum Thema:
Opening the Beige Box:
Materiality and the Evolution of the IBM PC, 1981-1995




am 09.11.09 um 16.00 Uhr
Hans-Jörg Rheinberger
zum Thema:
Wissen im Experiment

Im Vortrag geht es darum, die Experimentalstruktur der modernen Wissenschaften darzustellen und sie als einen Suchprozess zu verstehen, der neues Wissen ermöglicht, ohne das es vorweggenommen werden könnte. Das soll an einem Beispiel aus der Geschichte der Molekularbiologie erläutert werden.


am 20.07.09 um 16.00 Uhr
Dr. Andrea Kienle





am 27.10.08 um 16.00 Uhr
Prof. Dr. Hermann Kappelhoff
zum Thema:
Macht und Gewalt des Propagandafilms: Frank Capras"Prelude of War" und Leni Riefenstahls "Tag der Freiheit"

Vorstellen möchte ich die Ergebnisse eines filmanalytischen Vergleichs von Frank Capras "Prelude of War" - dem ersten Film der "Why we fight"-Serie - mit Leni Riefenstahls "Tag der Freiheit". In einem größeren Rahmen gesehen steht diese Untersuchung im Kontext von Studien, die nach dem Verhältnis von Information, Propaganda und Unterhaltung als drei Bereiche audiovisueller Medienkultur fragen. Beide Filme beziehen ihre inszenatorischen Strategien aus der Filmkunst und der Kinounterhaltung, entwickeln aber grundlegend verschiedene ästhetische Konzepte von Propaganda. Einerseits möchte ich diesen Unterschied herausarbeiten und ausblickend auf Hannah Arendts Unterscheidung von Machtentfaltung und Gewaltvollzug beziehen. Andererseits sind Capras Arbeiten Elemente einer medialen Konstellation, aus der filmgeschichtlich ein neues Genre hervorgeht: eben das des Hollywood-Kriegsfilms. Sie thematisieren einen grundlegenden Widerspruch, der das Pathos dieses Genres entscheidend prägen wird.


am 23.06.08 um 16.00 Uhr
Prof. Klaus Krippendorff (Gastwissenschaftler aus Pennsylvania)
zum Thema:
Human Agency, Cyberspace, and the Emerging Design Culture




am 26.05.08 um 16.00 Uhr
Prof. Dr. Martin Seel
zum Thema:
Die Imagination der Fotografie




am 28.04.08 um 16.00 Uhr
Prof. Dr. Karl Eibl
zum Thema:
Adaptationen im Organisationsmodus
Über die biologischen Grundlagen von Kunst und Unterhaltung




am 28.01.08 um 16.00 Uhr
Dr. Wolfgang Hagen
zum Thema:
Das Ordale und das Parasoziale
Zur Medienarchäologie des Handys




am 26.11.07 um 16.00 Uhr
Prof. Dr. Ludwig Jaeger
zum Thema:
Transkription/Bezugnahme. Epistemologische und zeichentheoretische Sondierungen

Dass Medien intermedial aufeinander Bezug nehmen, daß sie sich intramedial in rekursiven Schleifen auf sich selbst beziehen, ist in den Kulturwissenschaften in den unterschiedlichsten disziplinären Kontexten ein vertrautes Phänomen. In den Kunstwissenschaften des 20. Jahrhunderts sind Begriffe wie etwa der der "Metakunst" gängige Beschreibungskategorien. Zitat und Paraphrase, Variation, Parodie und Travestie sind charakteristische Operationsmodi von Malerei und Musik. Bezugnahmeformen dieser Art bestimmen auch andere Medien und kulturelle Praktiken: etwa das Remake im Film, Appropriationen in der Fotografie oder Cover-Hits und Samplings in der Unterhaltungsmusik/./ Auch Sprache scheint sowohl in mündlicher Diskursivität, als auch im Schreibakt wesentlich durch rekursive Selbstbezugnahme bestimmt zu sein, die sich als Intertextualität in das Universum der Texte einschreibt. Auch neue Medien sind diesem Prozess der Remediatisierung (Bolter/Grusin) unterworfen: Medien treiben durch Übersetzung, Umgestaltung und Umformung von anderen Medien die Prozesse der ,kulturellen Rekonzeptualisierung' (Manovich) voran. ,Transcodage' (Greimas) oder -- wie ich sagen will -- "Transkription" stellt offenbar ein grundlegendes Verfahren der kulturellen Sinnbildung dar. Hinter der Vielfalt von Praktiken intra- und intermedialer Bezugnahme, lässt sich eine grundlegende transkriptive Verfahrenslogik der kulturellen Semantik vermuten, die in meinem Vortrag im Hinblick auf einige ihr zugrundeliegende epistemologische und zeichentheoretischen Prinzipien diskutiert werden soll.


am 25.06.07 um 16.00 Uhr
Marie Griffith (Gastwissenschaftlerin aus Adelaide)
zum Thema:
Remix/Media : Digital Participation and 'Prosumers'

'Participatory culture', opensource movements, proliferating social media sites and the phenomenon of increasing consumer/citizen access to the digital tools to make and distribute even multimedia content are changing the ways that everyday life is being experienced and conceptualised in the connected world. It is not only devices like G3 mobiles, camera phones, digital radio and TV, DVD recorders, iPods - but also the wireless networks, automated software and GPS systems which shape our experiences of domestic and urban life. Media content and technologies are moving, and cities are being invisibly shaped and categorised by automated software systems (Wood and Graham, 2006). Castells et al (2006) discuss the key characteristic of mobility as the 'relentless connectivity' of mobile use. On the street and at home new devices seem to provide autonomous power and a satisfying personalisation affect. User-generated content can now be distributed with few gatekeepers or 'gold standards', through mobile and internet distribution platforms (sites like YouTube, Flickr, My Space), and many of the texts published there draw multimedia responses from other prosumers. Telcos act as the patrons and judges of digital art practices such as the making of film and mobile content. Corporate and opensource online tutorials abound with free lessons on the use of digital technology. Even mainstream media is being colonised by non-traditional media contributors. What is the nature of the remix? Experimenting with a 'prosumer' role in order to theorise the limits of its power, I use digital photography, online screenshots, and other media from Adelaide and elsewhere to analyse the impact of these developments on the public and private life in the city. The paper asks what the implications of these new digital capacities and uses are, whether new media changes the idea of the social, and what it is now like to be in everyday home and urban digital environments.


am 21.05.07 um 16.00 Uhr
Michael Harenberg
zum Thema:
Simulation und Virtualität - Musik in und aus dem Computer

Musik existiert immer schon von, aus und in den virtuellen Räumen unserer Imagination. Jetzt ist sie scheinbar ausgewandert in die Speicher, Gatter und digital simulierten Räume einer boolschen Algebra. Das macht heutige Medienmusik 'virtueller' und 'realer' zugleich - Hyperreal. Die Turingsche Universalmaschine simuliert und operationalisiert längst nicht mehr nur am Symbolischen (Partituren, Steuerbefehle, Algorithmische Kompositionsverfahren, etc.) sondern am Konkreten (Sounds, Instrumente, Räume, etc.). Klänge werden im Rechner mit virtuellen Instrumenten in simulierten Räumen erzeugt, bearbeitet, gemischt und über globale Netze digital distribuiert. Historisch ist damit eine Entwicklung abgeschlossen, die mit den Arbeiten von Shannon und Wiener als die Grundlage für den Versuch, ästhetische Produktion zu parametrisieren und in Form von Algorithmen zu verobjektivieren und somit rechenbasierten Verfahren zugänglich zu machen, begann. Musikalisch-ästhetisch befinden wir uns damit allerdings weniger im Zeitalter der "Post-Moderne", als vielmehr im Zeitalter einer "digitalen Prä-Renaissance".


am 23.04.07 um 14.00 Uhr
Prof. Dr. Albert Kümmel-Schnur
zum Thema:
Wissensgeschichte als Hypercomic.
Überlegungen zu einem virtuellen Museum für Bildtelegraphie

Die Bildtelegraphie ist ein medienhistorisch unterreflektierter Gegenstand. Sie stellt jedoch wie in einem Brennglas Fragen nach der Historizität der Unterscheidung analoger und digitaler Medien einer- und dem grundlegenden Synchronisationsproblem als Zeithorizont moderner industrieller Produktion andererseits. Ihre Entstehungsgeschichte zwischen 1843 und 1851 ist eine derart abenteuerliche Mischung von Fakt und Fiktion, dass sie als paradigmatischer Fall von Mediengenese überhaupt angesehen werden kann. In einem ersten Schritt wird der Vortrag also die Bedeutsamkeit des Gegenstands 'Bildtelegraphie' für die medienwissenschaftliche Forschung hervorheben. Dabei soll vor allem der methodische Zugang über die epistemische Größe 'Wissen' - anstelle von Wissenschaft, Technik, Information oder Bildung - hervorgehoben werden. Wissen bildet sich nur in Agenten-Patienten-Netzwerken und kennt keinen Mastersignifikanten jenseits dieser Beziehungen. Wissensnetze sind schwer darstellbar im linearen Medium 'Buch'. Der Vortrag wird deshalb in einem zweiten Schritt ein interdisziplinäres Projekt vorstellen, in dem Informatiker, Maschinenbauer, Designer sowie Kultur- und Medienwissenschaftler an der Übersetzung des Wissensnetzes 'Bildtelegraphie' in ein online verfügbares virtuelles Museum arbeiten. Leitfigur dieser Museumsidee ist der interaktive Hypercomic.


am 29.01.07 um 16.00 Uhr
Prof. Dr. Claudia Benthien
zum Thema:
Literarizität in der Medienkunst

In der kulturwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Medien hat sich jüngst ein signifikanter Wandel vollzogen, der mit dem Schlagwort des Iconic Turn umrissen wurde. Die Vision einer umfassenden 'Bildwissenschaft' tat sich auf, in der Fächer wie Kunstgeschichte und Filmwissenschaft eine Leitfunktion beanspruchen. Die Philologien, die bei der Begründung der Medienwissenschaften im deutschsprachigen Raum eine Schlüsselfunktion inne hatten, wurden damit marginalisiert ? wie insgesamt zu beobachten ist, dass der Textbegriff gegenüber dem 'Visuellen' und dem 'Performativen' ins Abseits geraten ist. Ausgehend von dieser Diagnose fragt der Vortrag nach den spezifischen Potentialen einer philologischen Beschäftigung mit aktueller Medienkunst (Videokunst, Installationen, Netzkunst). In aktuellen Werken werden Aspekte und Ebenen des Literarischen untersucht - z.B. in Form von poetischen Titeln, integrierten Textsegmenten, Erzählstrukturen oder stimmlich-performativen und dialogischen Elementen. Ziel des Vortrags (sowie des gleichnamigen Forschungsprojekts) ist zum einen eine Bestandsaufnahme einschlägiger Medienkunstwerke, zum anderen die Etablierung eines kritischen Dialogs mit den Medien- und Bildwissenschaften.


am 27.11.06 um 16.00 Uhr
Prof. Dr. Wolfgang Ernst
zum Thema:
Ping of Death
Für eine Ökonomie mikrozeitlicher Medienprozesse

Ausgehend von einem klassischen Test zur Laufzeit von Signalen im Internet entwickelt der Vortrag die These, daß sich sogenannte Neue Medien ganz wesentlich als Funktion zeitkritischer Prozessen definieren lassen - Prozesse also, in denen mikrozeitliche Momente entscheidend für die Gesamtoperation sind. In Anlehnung an Marshall McLuhan erweist sich in diesem Zusammenhang eine privilegierte Nähe der medienarchäologischen Analyse zu Phänomenen (raum)akustischer, sonischer, gar musikalischer Ereignisse. Am Ende zeichnen sich neue Antworten auf die Frage nach der zeitlichen Ökonomie technologischer und elektro-mathematischer Medien ab.


am 24.10.06 um 14.00 Uhr
Prof. Dr. Albert Kümmel

fällt leider aus






am 26.06.06 um 16.00 Uhr
Prof. Dr. Lutz Ellrich (Institut für Theater-, Film, Fernsehwissenschaft Universität zu Köln)
zum Thema:
Normalismus und Latenz. Zur Diagnose des sozialen und medialen Wandels




am 22.05.06 um 16.00 Uhr
Prof. Dr. Urs Stäheli
zum Thema:
Der Markt als Masse
Semantiken finanzökonomischer Selbstdarstellung

Das Vortragsthema bezieht sich auf Stähelis Forschungsarbeit an der Universität Bern. Der Mediensoziologe interessiert sich dort insbesondere für die Art und Weise in der die globale Finanzwirtschaft in Bildern über sich selber spricht und wie über sie gesprochen wird. In Bezug auf die Finanzökonomie geht es Stäheli demnach um die Selbstdarstellung - Stichwort Werbung - und die Fremddarstellung, wie sie sich in der medialen Berichterstattung aber auch im Kino- und Fernsehfilm niederschlägt. Der besondere Reiz des Untersuchungsgegenstandes 'Finanzökonomie' liegt hierbei in seiner bildlosen Abstraktheit. Die Herstellung von Metaphern - von Bedeutungsübertragungen also - zur 'Sichtbarmachung des Unsichtbaren' bekommt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung. Wie wird durch metaphorische visuelle Mittel Globalität erfahrbar gemacht? Welche Bedeutung haben bildliche Darstellungsstrategien für die Herstellung und Festigung einer einheitlichen Sichtweise auf Finanzökonomie? Semantiken sind abhängig von ihren Verbreitungsmedien und ihrer Verwendungsweise. Wie beeinflusst das benutzte Medium die Konstruktion von Selbstdarstellungen? Urs Stäheli wird uns einen Einblick geben mit welchen Mitteln die Finanzökonomie versucht ihren abstrakten Gegenstand uns - den Konsumenten visueller Medien - schmackhaft zu machen und mit welchen metaphorischen Figuren sie von außen beobachtet und wahrgenommen wird.


am 15.05.06 um 14.00 Uhr
Rul Gunzenhäuser und Martin Rotard
zum Thema:
XML-basierte Graphiken in interaktiven Anwendungen.
Welche Vorteile bieten moderne Auszeichnungssprachen?

Kommunikation im WorldWideWeb ist heute zu einem großen Teil 'Bildkommunikation'. Vergessen sind die Tage, in denen das Internet noch grau und farblos war, als Kommunikation im WWW noch hauptsächlich textbasiert erfolgte. Mit steigender Anzahl der im Web verfügbaren Anwendungen haben sich auch die Kommunikations- und Nutzungsarten des Internets verändert. Auf dem Weg in die multimediale Zukunft des Netzes markiert eine neue Generation von Graphikstandards den nächsten Schritt. Mittels dieser neuen Graphikstandards wie z.B. SVG (Scalable Vector Graphics) wird u.a. das interaktive Manövrieren innerhalb von Einzelbildern und Graphiken im WWW möglich. Bekannte browserbasierte Anwendungen wie beispielsweise 'GoogleEarth' oder auch Routenplaner, wie 'Map24' wären ohne diese neuen Technologien nicht denkbar. Über Vorteile, Anwendungs- und Nutzungsmöglichkeiten dieser so genannten XML-basierten Graphikstandards informieren in einem Gastvortrag im Rahmen der Reihe 'Kreuzer-Lectures' des kulturwissenschaftlichen Forschungskollegs 'Medienumbrüche' Herr Prof. Dr. Rul Gunzenhäuser und Herr Dr. Martin Rotard. Der Vortrag mit dem Titel "XML-basierte Graphiken in interaktiven Anwendungen. Welche Vorteile bieten moderne Auszeichnungssprachen?", zu dem das Forschungskolleg alle Interessierten herzlich einlädt, findet am Montag den 15.05.06 um 14.00 Uhr im Artur-Woll Haus, Am Eichenhang 50 statt. Prof. Dr. Rul Gunzenhäuser ist ein wissenschaftlicher Weggefährte von Helmut Kreuzer. Er publizierte 1965 mit Helmut Kreuzer zusammen das Buch 'Mathematik und Dichtung'.


am 24.04.06 um 16.00 Uhr
Prof. Dr. Sybille Krämer (Freie Universität Berlin - Institut für Philosophie)
zum Thema:
Was ist ein Medium?
Über Boten, Engel, Viren, Geld und andere Medien

Im Alltagsgebrauch erscheint der Begriff des Mediums vollkommen unproblematisch. Die Rede von der 'Mediengesellschaft', in der wir angeblich leben, scheint auf Grund der Allgegenwart von Medien in Freizeit und Beruf nur konsequent. Die Titelfrage von Krämers Vortrag zeigt hingegen, dass der Umgang mit dem Begriff des Mediums für die Forschung keineswegs so einfach ist, wie zu vermuten wäre. 'Über Boten, Engel, Geld und Viren' lautet der Untertitel von Krämers Vortrag. Der Zuhörer darf gespannt sein, inwiefern der Blick auf diese so unterschiedlich erscheinenden Phänomene für das Verständnis des Medienbegriffs dienlich ist. Der Vortrag findet um 16.00 Uhr am Montag den 24.04.06 im Artur-Woll-Haus, Am Eichenhang 50, statt.


am 28.11.05 um 16.00 Uhr
Dr. Marleen Huysman
zum Thema:
Research on Learning and Innovation in Networks




am 28.11.05 um 14.00 Uhr
Dr. Tom Holert
zum Thema:
"My phone's on vibrate for you"
Zur medienrevolutionären Aktualität von Walter Benjamins Konzept der Innervation




Kreuzer Lectures

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