Das Netz und die Virtuelle Realität

Zur Selbstprogrammierung der Gesellschaft durch die universelle Maschine


Autoren:
Jens Schröter

Transcript, Bielefeld 2004
ISBN-Nr.: 3-89942-176-0

Die computerbasierten "Neuen Medien" scheinen eine radikale Umwälzung der Gesellschaft zu bewirken. Aber: Die "Neuen Medien" hätten sich auch anders entwickeln können. Technologien verändern zwar die Gesellschaft, werden aber zugleich auch von ihr erfunden und umgeformt. Insbesondere gilt das für die Computer, die universell und programmierbar sind. Sie werden gesellschaftlichen Vorstellungen, was sie sein und tun sollen, unterworfen. Die Frage ist also: Wie und warum hat sich die Gesellschaft durch das Medium Computer - insbesondere durch die Konstellationen des "Netzes" und der "Virtuellen Realität" - selbst programmiert? Jens Schröters Antworten aktualisieren die etablierte Sichtweise auf das Verhältnis von Gesellschaft und Computer. Zahlreiche Abbildungen dokumentieren die Entwicklung der "Universalmaschine".




Rezensionen:


erschienen in: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften, Jg. 16, Heft 4, 2005 S. 132

"Die Studie zeigt materialreich und überzeugend, wie sowohl das Internet als auch Modellierungen virtueller Realität keineswegs einer technischen Logik gehorchen, sondern durch Diskursivierungen immer wieder neu 'programmiert' und in strategische Konstellationen eingebunden werden."

von Markus Stauff





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