Wissensprozesse in der Netzwerkgesellschaft


Herausgeber:
Peter Gendolla, Jörgen Schäfer
Autoren:
Bernd Freisleben, Peter Gendolla, Manfred Grauer, Sigrid Schubert, Jörgen Schäfer, Volker Wulf

Transcript, Bielefeld 2004
ISBN-Nr.: 3-89942-276-7

Der Begriff des Wissens geht davon aus, dass Tatbestände als 'wahr' und 'gerechtfertigt' angesehen werden. Die Gründe für solche Überzeugungen liegen in der Gewissheit der eigenen Wahrnehmung sowie in der Kommunikation dieser Wahrnehmungen. Beide Bedingungen befinden sich gegenwärtig im Umbruch: Unsere sinnliche Wahrnehmung wird durch Medien und Sensorsysteme gestützt, und die Verständigung über solcherart erzeugte Wahrnehmungen wird in wachsendem Maße telematisch kommuniziert. Die tendenziell globale Ausweitung der kollaborativen Erzeugung des Wissens durch computergestützte Netzwerke irritiert nicht nur die Vertrauensverhältnisse, die den Wissensprozessen zugrunde liegen, sondern auch die Struktur und Funktionen des Wissens selbst.




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