A8 Informatikunterricht und E-Learning zur aktiven Mitwirkung am zweiten Medienumbruch

Bild1
Projektleiter:
Prof. Dr. Sigrid Schubert
Tel.: +49(0)271/740-3457

MitarbeiterInnen:
Stefan Bewer
Dipl.-Inf. Christian Eibl
Dipl.-Ing. Stefan Freischlad
Gerd Müller
Dipl.-Inf. Kirstin Schwidrowski
Dipl.-Inf. Peer Stechert

Raum: AE-B 002

Tel: +49 (0)271/740-4980

Projektlaufzeit:
2005 -

Projektfoto

Ziel der Arbeit im Teilprojekt A8 ist die Erforschung von kognitiven Zugängen zum Phänomen des zweiten Medienumbruchs unter Berücksichtigung der Geschlechter- und Berufsspezifik. Der Bildungsbedarf wird aus den Anforderungen ausgewählter Berufsfelder und den Ergebnissen der PISA2000-Studie abgeleitet. Es werden Bildungsangebote für den Informatikunterricht der Jahrgangsstufe 11 und für den E-Learning-Bereich von Berufstätigen entwickelt. Die Verbindung von Informatik und Medienwissenschaften soll zu Konzepten und Standards der informatischen Bildung führen, mit denen sich Lernende auf die aktive Mitgestaltung der Gesellschaft im zweiten Medienumbruch vorbereiten.

Aus der Arbeitshypothese, dass es Medienumbrüche gibt, folgt, dass diese dort besonders gut erforschbar sein müssen, wo sie erzeugt werden. Für den zweiten Medienumbruch ist die Informatik eine solche Quelle. Innerhalb der Informatik bilden Didaktik der Informatik und E-Learning zwei Fachgebiete, die aufgrund ihrer transdisziplinären Schnittstellen zu Medien-, Sozial- und Ingenieurwissenschaften solche vernetzten Forschungsgegenstände, wie z.B. den Bildungsbedarf, ausgelöst durch den zweiten Medienumbruch, erfolgreich analysieren und strukturieren können. Forschungsziel dieses Teilprojektes ist deshalb die Untersuchung des Beitrags einer Didaktik der Informatik und des E-Learning zur Förderung von Medienkompetenz, speziell zur Erkennung und Bewältigung des zweiten Medienumbruchs. Ziel im Antragszeitraum 2005-2009 ist die Entwicklung eines theoretisch fundierten und strukturierten Modells für die Vermittlung und Aneignung von Wissen über den zweiten Medienumbruch, der als Arbeitshypothese vorausgesetzt wird. Im Antragszeitraum 2009-2013 steht die Internationalisierung im Mittelpunkt, um den Einfluss unterschiedlicher kultureller Kontexte auf die informatische Bildung zu erforschen und internationale Bildungsstandards dafür zu entwickeln. Ergebnis soll ein Gesamtkonzept für die schöpferische Auseinandersetzung mit Medienumbrüchen sein, das in die informatische Bildung integriert werden kann.

Mediensysteme und -prozesse, die auf transdiziplinären Entwicklungen beruhen, sind für die Lernenden besonders schwer zu durchschauen. Sie müssen aus der Sicht einer Didaktik der Informatik und des E-Learning erforscht werden. Andererseits ist aber auch eine Eingrenzung des Forschungsgegenstandes erforderlich. Die Forschungsergebnisse sollen sich deshalb auf drei Schwerpunkte konzentrieren:

A Strukturen des Internet,

B Kommunikationsbeziehungen im Internet,

C Informationssicherheit im Internet.

Bild2

Bildungskonzepte für Internetworking und eingebettete Mikrosysteme

Teilprojekte

U
@
Valid XHTML 1.1 Valid CSS!